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Kampagne Wahlen 2022

Ein Jahr als höchster Obwaldner

Seit dem 25. Juni 2021 und noch bis zum Ende des Amtsjahre 2021/2022 darf ich das Amt des höchsten Obwaldners bekleiden. Dieses hat weder mit meiner Körpergrösse von 191 cm noch mit Macht zu tun. Es ist ein repräsentatives Ehrenamt, zu dessen zentralen Aufgaben die Sitzungsleitung im Kantonsrat gehört. Dazu steht mir eine laute Glocke zur Verfügung. So darf bzw. muss ich der Ratsdebatte zuhören, ohne mich selbst einbringen zu können. Das war für mich nicht immer einfach.

Zu Beginn des Amtsjahres habe ich allen Kantonsratsmitgliedern einen Stein mitten auf den Tisch gelegt. Ich  durfte feststellen, dass dieses „Problem“ von allen ganz pragmatisch gelöst wurde, indem der Stein einfach beiseitegelegt wurde. So wünschte ich mir, dass Probleme möglichst pragmatisch gelöst werden. Es braucht nicht für alles Gesetze, die jedes kleinste Detail regeln. Weiter habe ich die zwei Flaggen „Obwalden“ und „Schweiz“ vorne in den Ratssaal gestellt. Sie sollen die Parlamentsmitglieder immer daran erinnern, «Flagge» zu zeigen und mit der politischen Haltung «Farbe» zu bekennen, damit für unser Volk und unser Land politische Mehrheitslösungen entstehen.

Ich bin sehr dankbar, in einem Land leben zu dürfen, dessen politisches System – mit der einzigartigen direkten Demokratie – der Bevölkerung «Freiheit» und «Sicherheit» gibt und ihr die Möglichkeit einräumt, bei politischen Entscheiden das letzte Wort zu haben

Es ist in Obwalden Tradition, dass die Fraktionen dem Präsidium zur Wahl einen kleinen Obolus für einen guten Zweck übergeben. Da ich die Arbeit und das Engagement vom Rütlimattli für Menschen mit einer Behinderung sehr schätze, habe ich den gespendeten Betrag auf Fr. 3’000.– verdreifacht und mit dem herzlichsten Dank an das Rütimattli überwiesen.

Als Kantonsratspräsident darf man die eine oder andere Einladung zu verschiedensten Anlässen entgegennehmen, um den Kanton Obwalden politisch zu repräsentieren. Mit Corona bleiben die Einladungen aber überschaubar, was jedoch nicht für mich traurig ist, sondern für alle jene, welche diese Anlässe mit grossem Engagement und Herzblut organisieren oder selbst daran teilnehmen möchten.

Nun wünsche ich uns allen, dass wir bald wieder ein normales gesellschaftliches Leben zurückbekommen, um wieder unbeschwert Anlässe zu organisieren oder Feste feiern zu können.

Christoph von Rotz
Kantonsratspräsident 2021/2022

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