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Die unkontrollierte Zunahme der Wolfbestände bedroht die Alpwirtschaft in ihrer Existenz – dank der SVP erhalten die Bauern nun Hilfe

Die Wölfe verbreiten sich in den Alpen rasant. Inzwischen zählt man gegen 150 Wölfe in 16 Rudeln, vor zehn Jahren waren es 10 Wölfe in einem Rudel – eine 15-fache Zunahme. Entsprechend hoch fällt die Schadensbilanz 2021 aus: gegen 900 schwere Verbissschäden an Schafen, Ziegen; neu auch an 20 Stück Rindvieh und 3 Pferden, vermisste Tiere nicht eingeschlossen. Die Warnungen bezüglich unkontrollierter Wolfspopulation haben sich bewahrheitet. Leider.

 Wölfe spazieren durch Dörfer und Gärten, greifen eingezäunte Rinderherden im Talboden an, umgehen Schutzmassnahmen  und überwinden ihre Scheu gegenüber dem Menschen. Bei der Ablehnung des Jagdgesetzes im September 2020 haben die Gegner die Folgen für die Landwirtschaft, den Tourismus und die Landschaft stillgeschwiegen oder kleingeredet. Die Sorgen der Menschen auf dem Land wurden nicht ernst genommen, ihnen wurde quasi eine grenzenlose Wolfspopulation aufgehalst.

Rasches Handeln ist zwischenzeitlich dringend angebracht, denn die Wölfe breiten sich wesentlich schneller aus als erwartet. Auch dank der SVP haben die Umweltkommissionen von Nationalrat und Ständerat dies erkannt und sind bereit, das Jagdgesetz entsprechend zu überarbeiten. Selbst die damaligen Gegner und Umweltschutzverbände sehen den Handlungsbedarf – inwieweit ihre Unterstützung allerdings geht, wird sich noch zeigen.

Will man der Bergbevölkerung und den Alphirten wirklich helfen und die weiterhin ungehinderte und mitunter gefährliche Ausbreitung des Wolfs kontrollieren und klug regulieren, braucht es griffige und vernünftige Massnahmen.

Die betroffenen Bauern brauchen allerdings sofort Unterstützung. Diese erhalten sie nun: Aufgrund meines Antrags in der Kommission für Umwelt (UREK) für Not- und Soforthilfen kann den Bauern zumindest im kommenden Alpsommer geholfen werden. Dafür sind rund 5.7 Millionen Franken vorgesehen, beispielsweise für eine durchgehende Behirtung und damit bessere Bewachung der Herden, den Ausbau von Infrastrukturen und erhöhte Schutzmassnahmen. Sich den Wolf leisten zu wollen, kostet Geld.

Monika Rüegger, Nationalrätin Obwalden

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