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Zugang zum Zivildienst einschränken

Die Schweizerische Offiziersgesellschaft macht sich zu Recht Sorgen um die Personalsituation unserer Armee: Es kann doch nicht sein, dass die erst kürzlich im Rahmen der Weiterentwicklung der Armee (WEA) reduzierten Soll-Bestände bereits nicht mehr alimentiert werden können!

Leider herrscht heute faktisch die Wahlfreiheit zwischen Militär- und Zivildienst. Dies widerspricht unserer Verfassung, welche – ob es einem gefällt oder nicht – nach wie vor die allgemeine Wehrplicht vorschreibt. Anstatt sich dieser Pflicht zu stellen, missbrauchen immer mehr junge Männer den Zivildienst, um sich einen persönlichen Vorteil zu verschaffen.

Das Problem liegt ganz klar am viel zu einfachen Zugang zum Zivildienst und nicht an der fehlenden Attraktivität der Armee. Ein Soldat hat den Auftrag, im äussersten Fall unter Einsatz seines eigenen Lebens unser Land zu verteidigen. Das ist nicht attraktiv, aber ein wichtiger und ehrenhafter Dienst an unserer Gesellschaft. Meine Generation sollte lernen, mit Pflichten zurechtzukommen – statt zu lernen, wie man sie umgehen kann!

Severin Wallimann, Alpnach

erschienen als Leserbrief am 28. März 2019 in der Obwaldner Zeitung

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