Das Schiesswesen in Obwalden: gelebte Tradition und Spitzensport

Das Schiessen hat in Obwalden eine lange Tradition; wo am Ende des 17. Jahrhunderts deren erste gegründet wurden, bestehen zum heutigen Tag noch 17 Schützenvereine, welche der im Jahr 2027 175-jährigen kantonalen Schützengesellschaft Obwalden (KSG OW) angehören.
Diese Vereine stehen nicht nur für die verschiedenen Gemeinden, sondern auch für verschiedene Schiessarten: Gewehr, Pistole, Revolver, Gross- und Kleinkaliber oder auch Luft.
Vom Jungschützen bis zum Ehrenveteran verbindet die Leidenschaft für den Schiesssport generationenübergreifend viele Obwaldnerinnen und Obwaldner.
Mit dem 2002 eröffneten Kompetenzzentrum Schiessen Brünig Indoor verfügt die Region über eine in der ganzen Schweiz einzigartige Anlage, bei der sich vom Amateur bis zum Weltmeister die Türklinke in die Hand geben.
Obwaldner glänzen seit Jahren durch Teilnahme an regionalen, nationalen und internationalen Wettkämpfen, bei denen Sie auch ganz vorne dabei sind und mehrfach Weltmeister-Titel nach Hause brachten.
Die beiden Obwaldner Rütli-Schützengesellschaften Engelberg und Anderhalden sind in diesem Jahr wieder für die Durchführung des traditionsreichen Gewehr-Rütlischiessen – wohlgemerkt in dessen 163. Ausgabe – zuständig.
Bei verschiedenen öffentlichen Anlässen wie Volksschiessen oder das alljährliche Eidgenössische Feldschiessen, ergibt sich die Gelegenheit, sich in dieser interessanten Sportart einen Einblick zu verschaffen und die Kameradschaft unter den Schützen zu erleben. Nicht zuletzt ist auch dieser Aspekt für mich ein motivierender Faktor des Schiesswesens.
Huber Rawyler
Kantonsratskandidat, Engelberg



