Effizienter Service Public statt hohe Zwangsabgaben

Die SRG verfügt jedes Jahr über ein enormes Budget von ca 1.5 Mia. Schweizer Franken. Die Kosten von CHF 335.00 pro Haushalt und Jahr trifft insbesondere Personen und Familien mit niedrigem Einkommen hart. Dies wird auch durch eine repräsentative Umfrage bestätigt, welche besagt, dass 40 % der Schweizer Bürger dieses Jahr sparen wird oder muss. Die SVP ist überzeugt, dass die SRG auch mit niedrigem Budget ein kulturreiches und unterhaltsames Fernsehen und Radio betreiben kann.
Die Medienlandschaft hat sich in der Vergangenheit stark verändert. Der Konsument sollte selbst entscheiden können, wie sie ihr Geld für Medieninhalte investieren möchten, anstatt über eine obligatorische Gebühr zur SRG gezwungen werden.
Die digitale Medienwelt bietet uns seit langem eine Vielfalt an kulturellen und unterhaltsamen Veranstaltungen national und international an. Auch lokale Informationsquellen gibt es bereits in Hülle und Fülle.
Die SRG hat die UKW-Programme per Ende 2024 eingestellt. Die Empörung im Volk war gross. Der Staatssender wird die UKW-Programme wieder aufschalten, sobald der Bundesrat die Rahmenbedingungen festgelegt hat. Das ist doch das beste Beispiel, dass die SRG die Bedürfnisse der Bürger im Gegensatz zu vielen privaten Medien nicht versteht.
Die SRG muss sich strategisch neu orientieren und sich nach den Bedürfnissen des Schweizer Volks ausrichten. Die Service Public kann mit weniger Geld umgesetzt werden, ohne dabei die Qualität der Inhalte zu reduzieren. Davon bin ich überzeugt. Es geht hier nicht um Sparen, sondern um Effizient und Optimierung des staatlichen Senders.
Rocco Sanapo
Kantonsratskandidat, Alpnach




