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Verkehrspolitik in Obwalden

Mit dem Tunnel Kaiserstuhl erhält Obwalden von Lungern Süd bis an den Lopper eine komplett parallel zur Kantonsstrasse geführte Nationalstrasse. Jedes Dorf auf der Hauptachse im Sarneratal kann so umfahren werden und wird massiv vom Durchgangsverkehr entlastet. Die Brünigpassstrasse befahren täglich 8’000 bis 10’000 Fahrzeuge, die dank den Umfahrungen nicht durch die Dorfzentren verkehren. Die Ortsdurchfahrten werden somit faktisch nur von den Bewohner, dem Tourismus sowie dem lokalen Gewerbe genutzt.

Diese Strassen werden als sogenannte verkehrsorientierte Strassen betitelt und verteilen den Verkehr von der Nationalstrasse in die ansässige Industrie oder die Quartiere. Dort wo Industrie und Gewerbe gewachsen sind,muss längerfristig die Anschlussmöglichkeit an die A8 realisiert werden. So wie es in Alpnach nun umgesetzt werden kann. Auch ein Halbanschluss in Kägiswil soll geplant werden. Der Kantonsrat genehmigte an seiner Sitzung im März 2025 einen Planungskredit.

Damit die Ortsdurchfahrten ihre verkehrsorientierte Funktion wahrnehmen können, muss generell Tempo 50 gelten. Eine Geschwindigkeitsreduktion kann gezielt in Quartieren Sinn machen, um die Sicherheit und Wohnqualität zu erhöhen. Auf den Hauptstrassen , muss jedoch der Verkehr rollen können!

Damian Hüppi
Kantonsrat, Lungern

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