Politik aus Sicht eines jungen Unternehmers

Als junger Unternehmer und Arbeitgeber in der Zentralschweiz erlebe ich täglich, wie stark politische Entscheidungen unseren Alltag prägen. In meinem Betrieb, im Austausch mit Mitarbeitenden und im persönlichen Umfeld wird mir immer wieder bewusst, wie sehr Familien, Arbeitnehmende und Unternehmen von guten politischen Rahmenbedingungen abhängen. Zu viele Auflagen und unnötige Vorschriften sowie zu hohe Steuern und Abgaben verhindern vernünftiges Unternehmertum.
Dabei ist mir wichtig zu betonen: Es geht nicht um eine grundsätzliche Kritik an Steuern. Sie sind notwendig und ermöglichen vieles, was unser Zusammenleben trägt. Was mich jedoch zunehmend beschäftigt, ist der Druck auf junge Familien. Steigende Krankenkassenprämien, hohe Lebenshaltungskosten und fehlende Entlastungen machen es für viele schwierig, ihre Lebens- und Familienplanung mit Zuversicht anzugehen. Mehrere Kinder zu haben, sollte keine finanzielle Überforderung sein, sondern eine bewusste Entscheidung bleiben. Als Arbeitgeber versuche ich, meinen Teil beizutragen. Mit flexiblen Arbeitszeiten, fairen Löhnen und Verständnis für familiäre Situationen. Doch klar ist: Nicht alles kann auf Ebene der Unternehmen gelöst werden.
Ich bin überzeugt, dass nachhaltiges Wirtschaften, faire Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Verantwortung die Basis für langfristigen Erfolg sind. Diese Werte lebe ich im Unternehmen und sie prägen auch meine politische Haltung.
Genau diese Erfahrungen motivieren mich, politisch Verantwortung zu übernehmen. Ich will mich für eine Politik einsetzen, die zuhört, den Dialog sucht und Entscheidungen trifft, die im Alltag spürbar sind. Mir ist wichtig, dass Obwalden ein Kanton bleibt, in dem Familien, Arbeitnehmende und Unternehmen gerne leben, arbeiten und Zukunft gestalten.
Ich würde mich sehr freuen, ein wichtiger Bestandteil dieses Systems zu sein und die Entwicklung unseres Kantons Obwalden positiv mitgestalten zu dürfen.
Matteo Frenz
Kantonsratskandidat, Alpnach



