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Medienmitteilung

Die SVP wird erstmals stärkste Partei in Obwalden – und verliert ihren Sitz in der Regierung

Die SVP Obwalden erobert bei den Kantonsratswahlen vom 8. März 2026 18 Sitze (+5) und einen Wähleranteil von 30,7% (+5,1%). Damit ist die SVP zum ersten Mal die stärkste Partei im Kanton Obwalden. Sehr knapp war die Entscheidung bei der Wahl des Regierungsrats. Leider zu Ungunsten der SVP: Der 2018 erstmals eroberte Sitz musste der FDP überlassen werden.

Hier geht’s zu den Resultaten: Gesamterneuerungswahlen 2026 Obwalden

Historischer Wahlsieg: Erstmals stärkste Kraft in Obwalden

Die SVP Obwalden ging mit dem Ziel in die Wahlen, zwei Sitze zuzulegen und der Mitte die Position als stärkste Partei streitig zu machen. Dies wurde mit dem Wahlresultat vom 8. März 2026 übertroffen: Mit neu 18 statt 13 Sitzen und einem Wähleranteil von 30,7% wurde die SVP von den Obwaldnerinnen und Obwaldner zur klar stärksten Partei gewählt. Die Mitte ist mit 23,6% nur noch zweitstärkste Kraft. Dies ist ein historisches Wahlergebnis für Obwalden: Seit der Gründung des Bundesstaats im Jahre 1848 waren stets die Mitte und ihre Vorgängerparteien die bestimmende Partei im Kanton. Die Wählerinnen und Wähler haben nun einen Kurswechsel vollzogen und die klar bürgerliche Politik der SVP honoriert.

Für die SVP Obwalden ist dies Freude und Verpflichtung zugleich. Als klar stärkste Partei stehen wir in der Verantwortung unserer Wählerinnen und Wähler und auch des ganzen Kantons. Mit unserer klar bürgerlichen Politik wollen wir dieser Verantwortung in den nächsten vier Jahren gerecht werden und den Kanton Obwalden voranbringen. Getreu unserem Wahlkampfmotto: Für Freiheit, Sicherheit und Wohlstand. So werden wir uns auf jeden Fall für die Verbesserung der finanziellen Situation des Kantons und die Stärkung der Kantonspolizei einsetzen. Auch treten wir beispielsweise mit unserer Initiative gegen die Solarpflicht und gegen Technologieverbote in Obwalden konsequent für den Mittelstand in unserem Kanton ein.

Und doch kein Sitz mehr in der Regierung

Trotz dem deutlichen Wahlsieg bei den Kantonsratswahlen konnte die SVP Obwalden ihren Sitz in der Regierung nicht verteidigen. Das Resultat war hauchdünn: Mit 8286 Stimmen holte SVP-Kandidatin Franziska Kathriner lediglich 127 Stimmen weniger als der direkte Konkurrent Marius Küchler von der FDP, der ebenfalls neu angetreten war. Die Ausgangslage mit dem Rücktritt von SVP-Regierungsrat Daniel Wyler und vier bisherigen Regierungsräten war für die SVP eine Herausforderung. Dennoch gelang es Franziska Kathriner mit einem erfrischenden Wahlkampf ein starkes Resultat zu erzielen, das zweifellos auch das Resultat der Kantonsratswahlen beflügelte. Leider wurde dieser Einsatz nicht belohnt.

Die SVP Obwalden gratuliert allen bisherigen Regierungsräten und dem neu gewählten Regierungsrat Marius Küchler zur Wahl und hofft auf eine konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle des Kantons Obwalden. Klar ist, dass die Obwaldner Wählerinnen und Wähler ein bürgerliches Parlament gewählt haben, das neu eine Mehrheit von SVP und FDP aufweist. Die SVP wird eine konsequente, bürgerliche Politik verfolgen. Und die SVP erwartet vom Regierungsrat, dass auch er in seiner Politik diesem deutlichen Wahlresultat Rechnung trägt.

Für die SVP Obwalden
Marcel Schelbert, Präsident

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