Das Geld kommt von der Wirtschaft, nicht vom Staat

Bildung, Sicherheit, Kultur, Umweltschutz, Wissenschaft, soziale Einrichtungen – all diese Bereiche haben etwas gemeinsam: Man muss sie sich leisten können. Dank der hohen Produktivität, welche die Wirtschaft in unserem Land erzielt, können wir sie uns leisten.
Dass wir weltweit in allen Bereichen unter den Top-Platzierten sind, verdanken wir nicht dem Staat, Beamten oder Aktivisten, sondern einer einzigen Gruppe von Menschen: Unternehmern. Gewerbe, Bauernstand, Industrie. Leuten, die Arbeitsplätze schaffen, ohne die kein Mensch in der Lage wäre, Steuern zu bezahlen. Leuten, die Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr um Jahr daran arbeiten, bessere Produkte effizienter herzustellen. Der Staat profitiert automatisch mit, höhere Produktivität schafft auch höhere Steuereinnahmen.
Die Kernaufgabe eines Staates ist es, für die Rahmenbedingungen zu sorgen, damit Menschen das Risiko auf sich nehmen, unternehmerisch tätig zu werden. Der Staat muss in erster Linie Eigentum, Recht und Freiheit schützen. Doch das Verhältnis zwischen Bürokratie und Unternehmertum kehrt sich seit Jahren immer stärker um: Nicht mehr der Staat dient den Unternehmern und ihren Mitarbeitern, sondern diese haben zunehmend einem grenzenlos wachsenden Wohlfahrts- und Wohlfühlstaat zu dienen, der vorrangig sich selber fördert, während er das Unternehmertum immer stärker einengt. Die freie Kooperation zwischen Unternehmen und Privatpersonen wird aus ideologischen Gründen durch den Staat behindert oder verhindert.
Wenn wir unseren Wohlstand und damit Sicherheit, Umwelt, Bildung, Kultur und soziale Einrichtungen erhalten wollen, dann muss sich das zügig wieder ändern. Der Staat muss wieder schlanker und ein Dienstleistungs-Erbringer für jene werden, die ihn überhaupt erst möglich machen. Selbstverantwortung und Leistung müssen sich wieder richtig lohnen und Leben auf Kosten anderer muss wieder zu dem werden, was es einst war: Nothilfe, Ausnahme und Überbrückung.
Rolf Baltensperger
Kantonsratskandidat, Sachseln
Gemeinderatskandidat, Sachseln



