Wahlen 2026: Freiheit, Sicherheit und Wohlstand – Fir Obwaldä!

Vor 100 Parteimitgliedern und Sympathisanten hielt die SVP Obwalden am 22. Januar im Hotel Metzgern in Sarnen ihren Wahlauftakt für die Gesamterneuerungswahlen des Kantons- und Regierungsrates am 8. März 2026 ab. Kantonalpräsident Marcel Schelbert präsentierte die 30 Kandidatinnen und Kandidaten für den Kantonsrat, Franziska Kathriner stellte sich als SVP-Regierungsratskandidatin vor und der nationale Parteipräsident und Nationalrat Marcel Dettling hielt eine flammende Rede zur Bewahrung unserer Unabhängigkeit und Demokratie. Ebenfalls wurden die Parolen für die Eidg. Abstimmung vom 8. März 2026 beschlossen.
29 Kantonsratskandidaten: Kantons- und Regierungsratswahlen vom 8. März 2026
Auch für die SVP Obwalden war es keine leichte Aufgabe, genügend Leute für die Kantonsratslisten zu finden. Es gilt ein grosser Dank an alle unsere 30 Kandidatinnen und Kandidaten, die sich für die Werte der SVP in Obwalden öffentlich einsetzen. Dazu gehört neben einer Portion Selbstbewusstsein auch eine klare bürgerliche Haltung, welche die SVP konsequent vertritt. Das Wahlkampfmotto der SVP Obwalden ist deshalb klar: Freiheit, Sicherheit und Wohlstand – Fir Obwaldä! Es ist das Ziel der SVP Obwalden ihren Wähleranteil von 25,6% zu erhöhen und Sitze im Kantonsrat hinzuzugewinnen. Wir sind überzeugt, dass es in Obwalden eine klare bürgerliche Politik braucht, die sich für die Freiheit und Sicherheit der Bürger einsetzt und den Staat in seinem Wachstum begrenzt.
SVP-Regierungsratskandidatin Franziska Kathriner http://www.franziska-kathriner.ch
Mitte Oktober 2025 hatte der SVP-Regierungsrat und Landammann Daniel Wyler seinen Rücktritt aus der Obwaldner Regierung auf das Legislatur-Ende 2026 bekannt gegeben. Am 27. November 2025 nominierte die SVP Obwalden einstimmig Franziska Kathriner als Regierungsratskandidatin. Die SVP will mit ihr den Sitz in der Obwaldner Regierung verteidigen, denn der Anspruch der SVP auf einen Sitz im fünfköpfigen Regierungsrat ist mit einem Wähleranteil von 25,6 % eindeutig legitimiert. Die SVP Obwalden schlägt mit Franziska Kathriner eine erfahrene, kompetente und bodenständige Frau zur Wahl vor. Mit ihrer langjährigen Berufserfahrung in Wirtschaft und Verwaltung im Steuer und Finanzbereich und als dipl. Treuhandexpertin mit MAS FH in Treuhand und Unternehmensberatung verfügt sie über das optimale Rüstzeug. Hinzu kommt ihre grosse politische Erfahrung in allen 3 Staatsgewalten als Oberrichterin, Gemeinderätin und Kantonsrätin.
Parolen für die Abstimmung vom 8. März
Die Volksinitiative «Ja zu einer unabhängigen, freien Schweizer Währung mit Münzen oder Banknoten (Bargeld ist Freiheit)» wurde von Kantonalsekretär Severin Wallimann präsentiert. Die Mitglieder unterstützen die Initiative und empfehlen, diese in der Stichfrage dem Gegenentwurf vorzuziehen, der ebenfalls eine grosse Mehrheit fand. Die Volksinitiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)» wurde von Kantonalpräsident Marcel Schelbert erläutert und ohne Gegenstimme zur Annahme empfohlen. Über die Volksinitiative «Für eine gerechte Energie- und Klimapolitik: Investieren für Wohlstand, Arbeit und Umwelt (Klimafonds-Initiative)» referierte Vizepräsident Peter Seiler. Sie wird einstimmig zur Ablehnung empfohlen. Zum Bundesgesetz vom 20. Juni 2025 über die Individualbesteuerung fassten die Mitglieder einstimmig die Nein-Parole. Unsere Nationalrätin Monika Rüegger setzt sich als nationale Kampagnenleiterin der SVP Schweiz aus Überzeugung für ein NEIN ein.
SVP Obwalden startet Volksinitiative gegen Solarpflicht
Mit Verabschiedung des neuen Planungs- und Baugesetzes (PBG) am 4. Dezember 2025 hatte der Obwaldner Kantonsrat auch eine Solarpflicht für Neu- und Umbauten im Kanton Obwalden gutgeheissen. Die betroffenen Gebäude müssen einen vom Regierungsrat willkürlich zu bestimmenden Teil der Elektrizität selber erzeugen. Zudem sind in den Ausführungsbestimmungen krass eigentumsfeindliche Bestimmungen wie eine Ersatzabgabe von bis zu 1500 Franken pro KW und das Verbot von bestimmten Heizsystemen enthalten. Dies ist eine unnötige Verschärfung gegenüber dem Bundesrecht, das erst ab 300 m2 Dachfläche eine Solarpflicht vorsieht. Die SVP wehrt sich als einzige Partei gegen den übergriffigen Staat und fordert mittels kantonaler Volksinitiative die Streichung der genannten Passagen. Die SVP Obwalden steht im Übrigen hinter dem PBG, damit die Gemeinden zügig die Ortsplanungsrevisionen durchführen können, weshalb von einem Referendum gegen das ganze PBG abgesehen wurde. Die Unterschriftensammlung wurde noch am Wahlauftakt vom 22. Januar 2026 gestartet.
Hier Initiativbogen herunterladen und unterschreiben: Unterschriftenbogen Initiative gegen Solarpflicht SVP OW
Für die SVP Obwalden
Marcel Schelbert, Präsident
Kantonsrat, Alpnach



