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Politische Ignoranz des Kantonsrates Obwalden

Politische Ignoranz des Kantonsrates Obwalden

Das Obwaldner Stimmvolk hat Mitte Juni alle drei Vorlagen, welche mit kontraproduktiven Rezepten besseren Umweltschutz vortäuschten, klar und deutlich mit einer 2/3 Mehrheit bei einer Stimmbeteiligung von über 71% abgelehnt. Das Stimmvolk sagte klar Nein zu mehr Vorschriften, Be-vormundung, Ausbau der Verwaltung, zu steigenden Abgaben und vor allem zu zusätzlichen Verboten. Zur Erinnerung. Obwalden hat zu 85% Strom aus Wasserkraft und einen hohen Waldanteil von über 40%. Mehr Grün geht nirgends.
Am 25. Juni 2021 – notabene 12 Tage nachdem das Volk das CO2-Gesetz deutlich ablehnte – diskutierte der Kantonsrat über eine CVP-Motion mit dem Titel «Netto-Null Emissionen im Kanton Obwalden».

Obwalden soll die sogenannten Treibhausgasemissionen „übereifrig“ noch vor 2050 auf Netto-Null Emissionen reduzieren. Trotz klarem Nein zum CO2-Gesetz und der Ablehnung des Obwaldner Stimmvolks im Mai 2017 zur Energiestrategie 2050, stimmte der Kantonsrat mit 36 gegen 14 Stimmen der Motion zu. Im Kanton Uri stoppte der Landrat ein neues Energiegesetz auf Grund des klaren Urner-Neins zum CO2-Gesetz per sofort.

Die politische Elite von Obwalden, bestehend aus SP, CSP, FDP und CVP, ignoriert demokratisch gefällte Volksentscheide. Schade.

Die SP fordert nun auch noch eine kantonale Klimafachstelle, mit der Handlungsfelder zum Thema CO2 erschlossen werden und sich Obwalden den klimareligiösen Vorbetern aus den Grossstädten anschliesst.

Im Klartext, die politische Elite von Obwalden stimmt dem internationalen Trend der Klimajugend zu. «Deren Ziel ist die Unterwerfung der Mehrheit unter die Rechthaberei eines Kinderkreuzzugs, die politisch in vielerlei Verbote und Gebote mündet, letztlich in die Erziehung der Alten durch die Jungen, selbstverständlich nur zum Guten und Aller-besten» (Zitat Frank A. Meyer).

Leider liefert die Mehrheit des Kantonsrates Null Ideen zu einem Strom-Blackout, der uns in den Wintermonaten droht, wenn wir ohne Plan nur noch auf Strom setzen. Gemäss Schätzungen von Fachleuten würde uns ein totaler Stromausfall in den Wintermonaten pro Tag 2 bis 4 Milliarden kosten.

KLARTEXT 2021- 07 Juni -Politische Ignoranz-KR Albert Sigrist

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