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Monika Rüegger: Warum ich Nein zum CO2-Gesetz stimme

Das CO2-Gesetz bringt dem Weltklima nichts. Aber es verändert unseren Alltag und verteuert das Leben. Das Gesetz ist ein linkes Anliegen mit dem Ziel, Menschen und Firmen umzuerziehen und zu «guten» Menschen und Firmen zu machen. Geld ist der Köder. Das Geld der einen wandert in die Taschen der anderen.

Unbestritten ist: Die Temperaturen sind angestiegen. In Engelberg können wir das an den Rückgängen der Gletscher beobachten. Auch unbestritten: Das Klima der Erde hat sich in unterschiedlichen Ausprägungen und Zyklen immer verändert.

Schlechtes Gewissen machen
Das weltweit enorme Bevölkerungswachstum und die Zunahme fossiler Energieträger mit entsprechendem CO2- Ausstoss haben mit zur Erwärmung beigetragen. Wie stark, ist strittig. Wissenschaftler und Medien überbieten sich in drastischen Szenarien. Andere Wissenschaftler wiederum stellen den starken Einfluss des Menschen in Frage. Die Schweizer Regierung hat beschlossen, dass der Mensch die Wurzel des Übels ist. Dieser muss folglich bevormundet werden. Die Wissenschaft ist bis heute nicht in der Lage, das Wetter auf 7 Tage genau vorherzusagen. Aber die globale Klimaerwärmung während 100 Jahren auf mehr als 0.5 Grad genau zu prognostizieren, das soll gehen…

Fakten
1) Die Schweiz trägt nicht einmal einen Tausendstel zum weltweiten CO2-Ausstoss bei.
2) In den letzten 10 Jahren konnte unser Land die CO2-Emissionen pro Kopf um beeindruckende 24% (!) reduzieren.
3) Wir reduzieren die Emissionen pro Kopf bereits heute jedes Jahr um 2.5%, Tendenz steigend.
Es braucht keine neuen Gesetze. Diesen vernünftigen und klimafreundlichen Weg müssen wir konsequent weitergehen.

Die Menschen tragen Sorge zur Umwelt.
Sie sind nicht so dumm, sich ihre Lebensgrundlage zu zerstören. Privatpersonen tätigen heute schon, und stets mehr, ökologisch sinnvolle Investitionen. Solange sich diese finanzieren lassen und ökonomischen Nutzen bringen.

Universitäten, Fachhochschulen und viele Schweizer Unternehmen sind zudem führend in der Entwicklung neuer Technologien, die dem Klima substanziell helfen. Es waren immer technologische Fortschritte, die die Menschheit weitergebracht haben. Das CO2-Gesetz würde das Gegenteil bewirken. Mehr Regulierung, mehr Bürokratie. Mehr Kosten. Weniger Klimaschutz.

Ich konnte in Bern hinsichtlich Corona, und gerade bei «Beizen für Büezer», 1:1 miterleben, wie die Verwaltung arbeitet. Bürokratisch und kompliziert. Oft weltfremd und weit weg vom Alltag der Menschen. Warum soll dieselbe Verwaltung das Weltklima retten können? Dies erst noch mit der Verteilung von Milliarden von Geldern, die man den Bürgern und Firmen zuvor abgeknöpft hat.

Wir sollten die Vernunft walten lassen und einer liberalen Wirtschaftsordnung, dem Wettbewerb und technologischem Fortschritt vertrauen. Diese Kombination schafft ein besseres Klima. Garantiert.

Darum ein überzeugtes Nein zum grössenwahnsinnigen, unsolidarischen und teuren CO2-Gesetz.

Monika Rüegger, Nationalrätin Obwalden

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